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Die Mauer, sie war und sie war notwendig! Zum 13. August.

Die Mauer, sie war und sie war notwendig!

Hier wurde ich auf einen Beitrag aufmerksam, welcher sich mit den Ereignissen des 13. August 1961 befasst und auch hier nachzulesen ist. Ergänzend zu dem Text habe ich folgende Gedanken als Kommentar hinterlassen:

Gefällt mir, der Beitrag, einen Anmerkung sei aber gestattet.

Meines Erachtens wurde eine entscheidende Ware in der Betrachtung vergessen, für deren Qualität die DDR erhebliche Aufwendungen betrieb und die gerade von westlicher Seite sehr begehrt war, die Ware Arbeitskraft!

Drei Jahre ist es jetzt her, da lernte ich einen Touristen aus Kanada kennen, welcher heute Rentner ist und seine „alte“ Heimat besuchte. Im Gespräch erfuhr ich, dass seine Eltern in den 1950 Jahren nach Kanada ausgewandert sind und er, welcher eine Lehre bei der HO zum Koch in Potsdam begonnen hatte, mit musste. Die Trennung fiel ihm nicht leicht, aber in seiner neunen Heimat lebte er sich schnell ein. Interessant war in diesem Zusammenhang eine Aussage, welche er zu seiner begonnenen Ausbildung gemacht hat und welche gerade auch für die Situation in den 1950iger Jahren, bis zum 13. August 1961 bezeichnend war. So hat die HO, aber auch der Konsum jedes Jahr eine Vielzahl von Köchen, Kellnern ausgebildet, von denen viele nach erfolgreicher Ausbildung nach Westberlin, oder auch in die Bundesrepublik gingen und es an diesen Kräften nicht nur in Ostberlin und Potsdam fehlte. Dieses trifft natürlich nicht nur auf diese Berufsgruppe zu, sondern eigentlich auf jede, für welche das Kapital Verwendung hatte. Unter diesem Gesichtspunkt waren die genannten und durchaus Hochsubventionierten Waren sicher das kleinere Übel. Dabei ließ sich das Kapital diese Abwerbungen durchaus etwas kosten, letztlich war es billiger, als eigene Arbeitskräfte auszubilden. Es war eine ökonomische Form der Klassenkämpfe dieser Zeit, welche von politischen Motivationen und ideologischer Auseinandersetzung begleitet wird, welche in erster Linie der Verschleierung der eigentlichen Hintergründe diente. Parallelen zur Gegenwart könnten durchaus gezogen werden.

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Marinaleda, ein sozialistisches Dorf in Andalusien

Ein interessanter Erlebnis- und Erfahrungsbericht von Sepp Aigner, über ein Dorf in Andalusien, findet sich hier. Er ist nicht nur interessant zu lesen, sondern zeigt auch, was selbst unter den Bedingungen des Kapitalismus möglich ist.

Marinaleda, ein sozialistisches Dorf in Andalusien

Voriges Jahr ungefähr um diese Zeit habe ich Marinaleda besucht und danach den folgenden Artikel geschrieben. Er handelt von einem erstaunlichen Dorf in Andalusien, einem Asterix-Obelix-Dorf sozusagen, in dem Menschen dem alles verschlingenden Geldwahn ein Leben entgegensetzen, in dem “Geld nicht alles” ist. Das ist dort tatsächlich ein geflügeltes Wort, ein Alltagsspruch, der nicht nur einen Traum auf den Punkt bringt, sondern das wirkliche Leben in Marinaleda. Der Unterschied zum gallischen Comic-Dorf ist: In Marinaleda wird nicht ein letzter Rest alter, untergehender Verhältnisse verteidigt, sondern da ist ein Keim für eine mögliche Zukunft gelegt. In Marinaleda lebt es sich besser als irgendwo sonst auf dem Land in Andalusien, weil dort “Geld nicht alles” ist.

Hier stehen meine Eindrücke vom vergangenen Sommer:

Marinaleda, ein erstaunliches Dorf in Andalusien

Zufällig zappte ich über TVE 2, als eine Dokumentation über Marinaleda lief. Ich blieb hängen, war fasziniert, las nach, was es im Internet darüber gibt. Das war im Juni 2009. Anfang August schaute ich mir das Dorf selber an. Hier ist der Bericht.

Was ist das Besondere an Marinaleda? - Seine Bewohner arbeiten in demokratisch organisierten Genossenschaften, und entsprechend soll es auch im Dorf selbst zugehen. Es soll sich dort anders, besser, freier, solidarischer leben. So behauptete die Doku und steht es im Internet. Ich war skeptisch. Kann denn so etwas gehen, mitten im Kapitalismus der neoliberalen Reformen?

Annäherung

Nach kleinen zwei Stunden Flug von Palma nach Malaga und hundert Kilometern mit dem Bus war in Estapa Endstation. Der Überlandbus fuhr nach Sevilla weiter. Busverbindungen zwischen den Dörfern sind ähnlich selten wie auf Mallorca. Weiter ging es nur noch mit dem Taxi.

Ich war mitten in Andalusien, auf dem flachen Land. Die Dörfer liegen, alle zehn Kilometer eins, verstreut zwischen Olivenplantagen und endlosen Feldern. Rote, fruchtbare Erde liegt nackt da, schon umgepflügt nach der Getreideernte. Auf den steinigen Flächen, weißlich-sandigem Boden, hat man Oliven gepflanzt, Abertausende in Reih und Glied und Zeile neben Zeile. Der Bus hatte nach Malaga eine steile Hügelkette gequert. Marinaleda liegt an ihrem jenseitigen Fuß. Das Land ist noch nicht eben, wie weiter nördlich zum Tal des Gualdalquivir, nach Sevilla hin. Aber die Hügel verlaufen sich schon in weiten Schwüngen, sind schon mehr schräg gestellte Ebenen, auf- und absteigend.

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Eine Kritik zum Programmentwurf der PdL.

Eine Kritik zum Programmentwurf der PdL.

Eine treffende Einschätzung zum Programmentwurf der Partei die Linke findet sich auf der Seite Kritische Masse. Treffend wird formuliert wo die Knakpunkte des Programms liegen, vielleicht handelt es sich dabei aber auch um Sollbruchstellen. Letztlich zeigt die betriebene Politik selbst wohin die Reise geht und wie realistisch die Umsetzung aufgezeigter Alternativen ist. Der dritte Weg wird gesucht, dass aber nicht erste seit gesten, sonder schon seit über 100 Jahren. Was aber im Programmentwurf deutlich wird, der Sozialismus als Alternative zum kapitalistischen System gewinnt wieder größere Bedeutung. Dabei ist der Ausblick, welcher für politische Kräfteentwicklung gegeben wird beachtenswert und interessant. Am Ende des Beitrages sind der Entwurf des Parteiprogramms der PdL, sowie das Parteiprogramm der DKP verlinkt. Sicher nicht uninteressant, diese Gegenüberstellung.

 

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Pazifismus

Pazifismus: bürgerliche bzw. kleinbürgerliche Strömung und Ideologie u. a. in kapitalistischen Ländern, die unter der Losung des Friedens um jeden Preis gegen alle Arten von Kriege auftreten. Der Pazifismus lässt den Klassencharakter des Krieges unberücksichtigt und lehnt auch den gerechten Krieg – den revolutionären Krieg der fortschrittlichen Klassen wie auch den nationalen Befreiungskrieg – ab. Er führt den Kampf um Frieden nicht als Kampf gegen die sozialen und politischen Ursachen der Kriege in der antagonistischen Klassengesellschaft, namentlich im Imperialismus.

In der Forderung nach Sicherung des Friedens und Verhinderung eines in der Gegenwart die Existenz der Menschheit bedrohenden Krieges berührten sich der Pazifismus und die Politik der sozialistischen Staaten sowie der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung und der anderen um den Frieden kämpfenden Bewegungen und sozialen Kräfte der Gegenwart. Die reaktionärsten Kreise des internationalen Monopolkapitals sehen in den pazifistischen Losungen eine wachsende Gefahr für die Verwirklichung ihrer aggressiven Politik. Deshalb versucht die imperialistische Ideologie und Politik, den Pazifismus mit Hilfe des Antikommunismus zurückzudrängen. Im Sozialismus war die Sicherung des Friedens das oberste Gebot; wobei der sichere militärische Schutz der sozialistischen Gesellschaft der beste Garant gegen die imperialistische Politik der Hochrüstung und Kriegsgefahr war.


Angelehnt an: Kleines politische Wörterbuch, Dietz Verlag, Berlin 1986, Seite 729

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Patriotismus

Nun wird des öfteren der Begriff Patriotismus gebraucht, jüngst auch wieder im Zusammenhang mit der Fußballweltmeisterschaft. Nur was ist Patriotismus und ist er überhaupt noch zeitgemäß? Dabei ist oft zu beobachten, dass Erscheinungen des Nationalismus als Patriotismus ausgegeben werden.

„Patriotismus: Liebe zur Heimat, Liebe zum Vaterland; gesellschaftliche-historische Erscheinung, die sich in Abhängigkeit von der Entwickelung des Vaterlandes als dem jeweils gegebenen politischen, kulturellen und sozialen Milieu des Lebens und des Kampfes eines Volkes herausbildet. „Der Patriotismus ist eins der tiefsten Gefühle, das durch die jahrhunderte- und jahrtausendelange getrennte Existenz der verschiedenen Vaterländer eingewurzelt ist.“ (Lenin, Bd. 28, Seite 182) Träger des Patriotismus sind in allen Epochen die Volksmassen. Sie sind am meisten am Schicksal des Vaterlandes interessiert. In ihrer revolutionären Periode ist auch die Bourgeoisie patriotisch. Sobald sie jedoch das Vaterland ihren Profitinteressen unterworfen hat, enthüllt sie ihre nationalistische Einstellung (siehe Nationalismus). Die Arbeiterklasse ist als einzige konsequent revolutionäre Klasse auch die am meisten patriotische Klasse der Gesellschaft. Ihre Stellung zum Vaterland wird von den grundlegenden Interessen des Befreiungskampfes der Arbeiterklasse um die Beseitigung jeglicher Ausbeutung bestimmt. Der Patriotismus bildet mit dem proletarischen Internationalismus eine untrennbare Einheit; dadurch wird sein Abgleiten in den Nationalismus verhindert. Unter den Bedingungen der sozialistischen Nation ist der Patriotismus eine Ausdrucksform des sozialistischen Nationalbewusstseins.

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Profit und Waghalsigkeit des Kapitals.

Und wie schreibt Marx im Kapital:

„Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit, oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens. Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren (anfeuern).“

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Klassenkampf und Krieg

Klassenkampf und Krieg

 

Aus „Das Militärprogramm der proletarischen Revolution“ entnommen, Lenin, Werke Band 23. Dietz Verlag Berlin 1987

zwei Zitate:

Seite 75: „Eine unterdrückte Klasse, die nicht danach strebt, Waffenkenntnis zu gewinnen, in Waffen geübt zu werden, Waffen zu besitzen, eine solche unterdrückte Klasse ist nur wert, unterdrückt, misshandelt und als Sklave behandelt zu werden. Wir dürfen, ohne uns zu bürgerlichen Pazifisten und Opportunisten zu degradieren, nicht vergessen, dass wir in einer Klassengesellschaft leben und dass außer dem Klassenkampf keine Rettung daraus möglich und denkbar ist.“

Seite 78: „Sie werden vielmehr ihren Söhnen sagen: „Du wirst bald groß sein, man wird dir das Gewehr geben. Nimm es und erlerne gut alles Militärische – das ist nötig für die Proletarier, nicht um gegen deine Brüder zu schießen, wie es jetzt in diesem Räuberkriege geschieht und wie dir die Verräter des Sozialismus raten, sondern um gegen die Bourgeoisie deines ‚eigenen’ Landes zu kämpfen, um der Ausbeutung, dem Elend und den Kriegen nicht durch fromme Wünsche, sondern durch das Besiegen der Bourgeoisie und deren Entwaffnung ein Ende zu bereiten.““

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Politik

Politik: „das Verhältnis zwischen den Klassen“ (Lenin, Bd. 32, S. 231) in Bezug auf die politische Macht, auf den Staat; sie ist das Wechselverhältnis zwischen allen Klassen und Schichten einer Gesellschaft, zwischen den Staaten und Nationen. Die Politik ist eine historische Erscheinung. Sie entsteht mit dem Privateigentum an Produktionsmitteln. Sie ist der „konzentrierte Ausdruck der Ökonomik“ (Lenin, Bd. 32 S. 15), ihre Verallgemeinerung und Vollendung, d. h., in ihr finden die grundlegenden Klasseninteressen ihren Niederschlag. Die Politik durchdringt alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Der Inhalt der Politik nach innen und außen wird durch die Interessen der jeweils herrschenden Klasse bzw. eines Klassenbündnisses bestimmt. Es ist zwischen den Interessen und Beziehungen der Klassen und ihrer Parteien innerhalb eines Staates (Bereich der Innenpolitik) sowie den Interessen und Beziehungen zu anderen Staaten (Bereich der Außenpolitik) zu unterscheiden.

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KI-Newsletter.

KI-Newsletter.

Seit einiger Zeit erhalte ich regelmäßig die Newsletter der Kommunistischen Initiative Deutschlands, auf welche ich ab jetzt verweisen werde. Da die Newsletter als PDF-Anhang gesendet werden, lassen sich diese gut einbinden und mit einem Klick sind sie so zu erreichen.

Den folgenden Inhaltsangaben ist einen Einschätzung der gegenwärtigen politischen und wirtschaftlichen Situation, sowie der gegenwärtigen Klassenkämpfe vorangestellt:

 

IN DIESEM NEWSLETTER:

KRISE DES KAPITALISMUS S. 2

ANFORDERUNGEN AN KOMMUNISTEN S. 6

AKTUELLES AUS DER KI S. 8

KATYN S. 19

LITERATUREMPFEHLUNGEN S. 21

AKTUELLES AUS UND ÜBER KUBA S. 23

 

KI-Newsletter 01.07.10 als PDF-Datei

 

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Beitrag in einer Diskussion.

Beitrag in einer Diskussion.

Den folgenden Beitrag habe ich in einem Forum geschrieben. Im ursprünglichem Beitrag ist es um eine Aktion gegangen und um deren Unterstützung. In diesem Zusammenhang wurden einige Punkte des Aufrufes zu Recht kritisiert, aber auch die Frage nach dem Sinn von Bündnissen überhaupt gestellt. Das gerade auch solche Diskussionen theoretische Fragen aufwerfen, ist nicht schlecht, wobei solches durchaus belebend für die Diskussion selbst sein kann. Grundsätzlich ist es durchaus Notwendig bestimmte Voraussetzungen zu schaffen, in dem gemeinsame theoretische Grundlagen erarbeitet werden. Das ich den Beitrag hier veröffentliche hat mit der Ausrichtung dieses Blogs zu tun, in welcher die Beschäftigung mit der Theorie des Marxismus-Leninismus im Fordergrund stehen soll.

 

Hallo,

nun sind wir nicht Lenin und die Frage, was würde wohl Lenin, oder auch Marx, Engels und wer weiß nicht noch alles dazu sagen, ist eigentlich müßig und rein spekulativ. Tote sagen nichts mehr, selbst wenn sie noch im einbalsamierten Zustand als Reliquie existieren.

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