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Intelligenz

Intelligenz: 1. psychologischer Begriff, der die Gesamtheit der intellektuellen Fähigkeiten des Menschen, wie geistige Beweglichkeit, Denkvermögen, Urteilsfähigkeit usw., beinhaltet;

2. soziologischer Begriff, der die soziale Schicht umfasst, die berufsmäßig hochqualifizierte, vorrangig komplizierte, geistig-schöpferische Arbeit ausübt, wie Wissenschaftler, Ärzte, Lehrer, Künstler, Ingenieure. Die Intelligenz ist eine soziale Schicht, aber keine Klasse, weil sie sich in jeder Gesellschaftsformation aus Angehörigen verschiedener Klassen bildet und keine selbstständige Rolle im jeweiligen System der Produktion spielt. Wie sehr daher die Bedeutung der Intelligenz auch anwachsen mag, insbesondere durch die wachsende Rolle der Wissenschaft für die Entwicklung der gesellschaftlichen Produktivkräfte, sie kann infolge ihrer objektiven Lage und ihrer großen Differenziertheit niemals die führende soziale Kraft der Gesellschaft sein. Die Herausbildung der Intelligenz als besondere soziale Schicht und ihre Rolle in der antagonistischen Klassengesellschaft ist eng mit der gesellschaftlichen Arbeitsteilung in körperliche und geistige Arbeit verbunden.

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