- Allgemein (38)
- aus Diskussionen (27)
- Begriffe (72)
- F. Engels (6)
- Gefunden im Netz (65)
- Historisches (13)
- International (41)
- K. Marx (3)
- Kontakte (2)
- Lenin (8)
- Links-bewegt. (30)
- Übersetzungen (4)
- Zitate: (11)
- 21.12.2011: Es gibt keinen Weg ohne Schaden zwischen Skylla und Charybdis hindurch!
- 20.11.2011: Existenzialismus, Existenzphilosophie:
- 20.11.2011: Subjektivismus
- 17.11.2011: Was hat der Krieg in Libyen mit der Eurozone zu tun?
- 7.11.2011: Gestern gelesen.
- 1.11.2011: „Kippen die Griechen die Griechen-Rettung“ und Retten sich damit selbst? Oder ...
- 31.10.2011: Gramsci, Lenin, Revolution und Hegemonie
- 30.10.2011: Wohin steuert die Gesellschaft?
- 25.10.2011: Ursachen, Ursachen und Wirkung!?
- 25.10.2011: Erklärung des Deutschen Freidenker-Verbands zu Libyen
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
Lobbyismus
Lobbyismus: in kapitalistischen Ländern verbreitetes Korrumpierungssystem, mit dem einzelne Bourgeoisievertreter bzw. -gruppen auf die Gesetzgebung einwirken, um ökonomische Interessen durchzusetzen. Der Begriff Lobbyismus ist abgeleitet aus dem Wort Lobby (Wandelhalle des Parlaments) und knüpft an die Praxis der Bourgeoisie in früheren Perioden des Kapitalismus an, über die Parlamentsabgeordneten Einfluss auf die Politik des Staates zu gewinnen. Die für den Imperialismus typische Verlagerung von Entscheidungen vom Parlament auf die Exekutive hat dazu geführt, dass sich die entsprechenden Aktivitäten der Monopolbourgeoisie vorrangig auf den Regierungsapparat und damit auf die Ministerialbeamten konzentrieren.
Die großen Konzerne und Unternehmerverbände haben heute ihre Gewährsmänner meist direkt in den Regierungsapparat lanciert, wo sie in der Regel zentrale Positionen bis hin zum Staatssekretär, Minister und Regierungschef bekleiden. Darüber hinaus existieren vielfältige Formen und Methoden, die an der Gesetzgebung beteiligte Beamten und Parlamentarier durch Bestechung und Erpressung zu beeinflussen. Für diesen Zweck wurden z. B. In der BRD von den führenden Konzernen und Monopolverbänden Hunderte von „Kontaktbüros“ eingerichtet. Die Zahlung von Schmiergeldern wie ganz allgemein die bezahlte Tätigkeit von Politikern zur Interessenwahrung für einzelne kapitalistische Unternehmungen sind in der BRD und in anderen imperialistischen Staaten keine strafbaren Handlungen. Hierin spiegelt sich sehr deutlich der Grad des Verfalls der bürgerlichen Demokratie unter den Bedingungen des Imperialismus wider.