Klassenkampf und Krieg

Klassenkampf und Krieg

 

Aus „Das Militärprogramm der proletarischen Revolution“ entnommen, Lenin, Werke Band 23. Dietz Verlag Berlin 1987

zwei Zitate:

Seite 75: „Eine unterdrückte Klasse, die nicht danach strebt, Waffenkenntnis zu gewinnen, in Waffen geübt zu werden, Waffen zu besitzen, eine solche unterdrückte Klasse ist nur wert, unterdrückt, misshandelt und als Sklave behandelt zu werden. Wir dürfen, ohne uns zu bürgerlichen Pazifisten und Opportunisten zu degradieren, nicht vergessen, dass wir in einer Klassengesellschaft leben und dass außer dem Klassenkampf keine Rettung daraus möglich und denkbar ist.“

Seite 78: „Sie werden vielmehr ihren Söhnen sagen: „Du wirst bald groß sein, man wird dir das Gewehr geben. Nimm es und erlerne gut alles Militärische – das ist nötig für die Proletarier, nicht um gegen deine Brüder zu schießen, wie es jetzt in diesem Räuberkriege geschieht und wie dir die Verräter des Sozialismus raten, sondern um gegen die Bourgeoisie deines ‚eigenen’ Landes zu kämpfen, um der Ausbeutung, dem Elend und den Kriegen nicht durch fromme Wünsche, sondern durch das Besiegen der Bourgeoisie und deren Entwaffnung ein Ende zu bereiten.““

Als Lenin dieses geschrieben hat (September 1916) gab es zwar Auseinandersetzungen innerhalb der sozialdemokratischen Parteien, aber eine kommunistische Bewegung existierte maximal im Keim. Sie war letztlich das Ergebnis damaliger Auseinandersetzungen und entfaltete sich zum Ende des ersten Weltkrieges. In diesem Zusammenhag empfehle ich diese Schrift einmal zu lesen, wobei es weniger darum geht, dem Imperium zu dienen, sondern den Umgang mit den Waffen zu erlernen.

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