Archive für September 2010

Irrationalismus

Irrationalismus (lat.): philosophische Anschauung, die das wissenschaftliche Denken für unfähig halten, die Gesetzmäßigkeiten, wesentlichen Eigenschaften und kausalen Zusammenhängen der objektiven Realität zu erkennen, und diese Aufgabe angeblich höheren Erkenntnisweisen, wie Intuition, Wesensschau, Erleben usw., zuschreiben. Da diese Erkenntnisfunktionen nicht allen Menschen zugänglich sein sollen, besitzen sie irrationalistischen Erkenntnistheorien einen aristokratischen Charakter; sie sind nicht nur in wissenschaftlicher Hinsicht, sondern auch ihrer sozialen Funktion nach reaktionär.

In gewissen Grade waren alle vormarxistischen Weltanschauungen von Elementen des Irrationalismus durchsetzt, weil sie annahmen, dass es Gebiete (Gott, Unsterblichkeit, Freiheit) gebe, die der erkennenden Vernunft prinzipiell nicht zugänglich seien, so die verschiedenen Richtungen des Idealismus, oder weil sie nicht imstande waren, die Erscheinungen der Gesellschaft rational zu erklären, wie der vormarxistische Materialismus.

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Zum Verhältnis von DKP und PdL.

Ist die Lunte angezündet,

Brennt und glimmt so vor sich hin,

Freut sich auf des Korpus krachen,

Ist ne menge Zündstoff drin!

 

Folgenden Text habe ich von hier übernommen, er stammt von Sepp Aigner und wirft berechtigte Fragen auf, welche meines Erachtens nicht nur für die geschilderte Parteienbeziehung gelten.

Zu den Differenzen in der DKP: DKP und Linkspartei

Der nachfolgende Artikel erscheint kommende Woche in der Zeitschrift Theorie + Praxis:

DKP und Linkspartei:

Den kommunistischen Charakter der Partei verteidigen

Die Linkspartei hat gegenwaertig, im Jahr 2010, 80 000 Mitglieder, 5 Millionen Waehler, Hunderte Mandate auf allen Ebenen von Wahlfunktionen, eine Fraktion im Bundestag. Sie verfuegt ueber einen hauptamtlichen Apparat und die finanziellen Mittel, einen solchen und diverse wissenschaftliche und mediale Zuarbeit zu bezahlen.

Die DKP hat weniger als 5 000 Mitglieder und, abgesehen von einigen Kommunen, sehr wenig Waehlereinfluss, nahezu keinen hauptamtlichen Apparat, sehr wenig Geld und ist z. B. schlecht in der Lage, die wissenschaftliche Arbeit zu leisten, die fuer die Ableitung einer wissenschaftlich begruendeten Politik notwendig ist.

Beide Parteien nehmen fuer sich in Anspruch, den Kapitalismus ueberwinden zu wollen. Wenn Menschen als Mitglied einer Partei dafuer arbeiten wollen - warum sollten sie sich fuer die kleine und schwache DKP entscheiden, wenn es eine um so viel groessere und staerkere Linkspartei gibt?

Die Frage steht noch schaerfer: Wenn die Linkspartei wirklich eine Partei ist, die den Sozialismus erkaempfen will, sind die Kommunisten selbst vor die Frage gestellt, warum sie sich eigenstaendig organisieren. Ein Teil der Kommunisten hat diese Frage ja auch schon damit beantwortet, dass sie sich als Plattform innerhalb der Linkspartei organisieren. Warum sollten die uebrigen das nicht auch tun - und damit auch das Gewicht der Kommunisten in der Linkspartei erhoehen ?

Darauf muss die DKP Argumente liefern, die ueberzeugen koennen. Gibt es gute Argumente dafuer, sich nicht in der Linkspartei, sondern in der DKP zu organisieren ? Ja, die gibt es.

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Buddhismus

Buddhismus: nach ihrem Begründer Gautama Buddha benannte Religion, die als antibrahmanische Bewegung im 5./6: Jh. v. u. Z. in Nordindien entstand. Auf dem Hintergrund des altindischen Glaubens an Seelenwanderung und Kreislauf der Wiedergeburten (Samsara) lehrte Buddha, dass alles Leben Leiden ist, das jedermann in eigener Anstrengung durch Befolgungen des „Achtfachen Pfades“ überwinden, wie Buddha die Erleuchtung erlangen und ins Nirwana (die völlige Leere) eingehen kann, aus dem es keine Wiedergeburt gibt.

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Freidenker Sachsen-Anhalt!

Deutschen Freidenker-Verband e.V.

Freidenker Sachsen-Anhalt!

Seit über zwei Jahren bin ich Mitglied im Deutschen Freidenker-Verband e.V. und war damit in Sachsen-Anhalt das erste Mitglied. Zum Freidenkerverband bin ich auf der Suche nach Möglichkeiten des Austausches zu den verschiedensten, nicht nur mich bewegenden Themen unserer Zeit, auf weltanschaulich materialistischer Basis, gekommen. Mit der Zeit sind noch einige Mitglieder hinzugekommen, wobei diese sich gut im Land verteilen. Als wir vor einigen Wochen in Magdeburg zusammen saßen, setzten wir uns zum Ziel, bis Mitte nächsten Jahres einen eigenen Landesverband ins Leben zu rufen. Um dieses Ziel zu erreichen suchen wir noch weitere Mitstreiter, welche sich mit den Zielen des Deutschen Freidenker-Verbandes identifizieren können und ein Interesse daran haben sich über Probleme unserer Zeit in der Kultur der Freidenker auseinanderzusetzen.  

Was Freidenker sind und welches ihr Anliegen ist, welche Ziele sie verfolgen, kann folgendem kurzen Text (Quelle) und unten erwähnten Erklärungen entnommen werden:    

Selbst bestimmen, wie wir denken und wofür wir leben wollen.

Freidenker sind Menschen, wie DU und ich. Sie gehen im Allgemeinen jeden Morgen zur Arbeit, studieren, lernen einen Beruf, sind arbeitslos oder sind gar Rentner. Sie lachen, weinen, sind lustig, chaotisch, manchmal wütend und denken über alles in der Welt und was sie zusammenhält nach.

Freidenker sind Menschen, die ihr Leben selbst bestimmt in die Hand nehmen, die sich ihr Freies und unabhängiges Denken um keinen Preis durch eine Kirche oder staatliche Obrigkeit nehmen lassen wollen. Freies Denken bedeutet: Nicht mit den Wölfen heulen, nicht den Weg des geringsten Widerstandes gehen, sondern nach den eigenen freien Überzeugungen handeln. Freies Denken bedeutet, eine eigene Meinung fernab von der Bild-Zeitung oder dem alltäglichen Dudelfunk sich zu bilden. Freies Denken bedeutet aber auch, Toleranz im Umgang mit Andersdenkenden und Andersseienden Menschen zu üben. Freies Denken ist nur im Frieden möglich, daher lehnen Freidenker jegliche physische und psychische Gewalt ab. Freidenker sind konfessionell nicht gebunden.

Freidenker sind Menschen, wie DU und ich.

In diesem Zusammenhang möchte ich hier noch auf die „Berliner Erklärung“ von 1994 und den Aufruf „Gegen Volksverdummung und die Zerstörung der Vernunft – Für Aufklärung!“ verweisen.

In der Berliner Erklärung heißt es „Der Deutsche Freidenker-Verband ist Weltanschauungsgemeinschaft, Kulturorganisation und Interessenvertretung konfessionsfreier Menschen.“ Wer in diesem Sinn Tätig werden möchte, Kontakt zu Gleichgesinnten sucht, oder einfach nur den Austauche über allgemeine gesellschaftliche, wie auch weltanschauliche Probleme, der sei hiermit herzlich eingeladen.

Kontakt:

Th. Loch, E-Mail: kucaf@kucaf.de oder per Telefon: 0171-1996214 oder über die hier angegebenen Möglichkeiten.  

Menschenrechte

Menschenrechte: grundlegende Rechte, die die Rechtsstellung des einzelnen Bürgers in einer bestimmten Gesellschaft und sein Verhältnis zum Staat widerspiegeln. Sie werden in der Regel in den Verfassungen der Staaten als Bürgerrechte, Grundrechte oder Grundrechte und –pflichten zusammenfassend formuliert. Die Menschenrechte sind Ausdruck des jeweiligen Charakters der Produktionsverhältnisse und der davon abgeleiteten politischen Verhältnisse einer Gesellschaft. Es gibt deshalb keine ewigen, dem Menschen angeborene Rechte. Menschenrechte reflektieren die Interessen der herrschenden Klasse in der jeweiligen historischen Epoche, das Kräfteverhältnis der Klassen und üben neben ihrer politischen auch eine ausgeprägte ideologische Funktion aus. Sie haben historischen Charakter. In den bürgerlichen Revolutionen wurden die Menschenrechte zu einem wichtigen politischen und ideologischen Instrument der Befreiung von feudaler Unterdrückung, politischer Abhängigkeit und Ungleichheit (Bill of Rights von 1689, Virginia Bill of Rights von 1776, Pariser Erklärung der Rechte der Menschen und des Bürgers von 1789). In der bürgerlichen Gesellschaft dienen die Menschenrechte der Schaffung von politischen Bedingungen, in denen die kapitalistischen Eigentümer ihre Herrschaft frei entfalten können. „Die praktische Nutzanwendung des Menschenrechts der Freiheit ist das Menschenrecht des Privateigentums.“ (Marx, MEW, Bd. 1, S. 364) Ihnen liegen der durch das kapitalistische Eigentum hervorgerufene Antagonismus zwischen den Eigentümern und Produzenten und die Isolierung der Individuen von der Gesellschaft zugrunde. „Keines der so genannten Menschenrechte geht also über den egoistischen Menschen hinaus, über den Menschen, wie er Mitglied der bürgerlichen Gesellschaft, nämlich auf sich, auf sein Privatinteresse und seine Privatwillkür zurückgezogenes und vom Gemeinwesen abgesondertes Individuum ist.“ (Marx, MEW, Bd. 1, S. 366) Die bürgerlichen Menschenrechte sind also Rechte des Mitglieds der bürgerlichen Gesellschaft, deren Freiheits- und Gleichheitspostulate in der Unverletzlichkeit des Privateigentums an den Produktionsmitteln gipfeln. Daraus ergibt sich gegenüber den besitzlosen Klassen ihr abstrakter, ja heuchlerischer Charakter. In den kapitalistischen Ländern existiert ein tiefer Widerspruch zwischen den proklamierten Menschenrechten und der gesellschaftlichen Realität. Millionen Arbeitslose sind des elementarsten  und wichtigsten Menschenrecht, des Rechts auf Arbeit, beraubt. Das Recht auf gleiche Bildung, die Gleichberechtigung von Mann und Frau, das Recht auf Gleichheit vor dem Gesetz, unabhängig von Nationalität, Rasse, religiösem und weltanschaulichem Bekenntnis, auf freie Wahl des Berufes und freien Zugang zu öffentlichen Ämtern wird fortlaufend verletzt. Das Recht auf Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit ist durch die Pressemonopole untergraben. Das Recht auf Leben und Gesundheit, auf Frieden und Völkerverständigung wird durch hemmungslose Rüstungspolitik,  Krieg, Antikommunismus und steigende Kriminalität ständig verletzt bzw. permanent gefährdet.

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Religion 2.

Religion (lat.): Form des gesellschaftlichen Bewusstseins, in der die objektive Realität, besonders das menschliche Dasein, in verkehrter Weise widergespiegelt wird. Religion ist eine idealistische Welt- und Lebensanschauung, in der als primäre Ursache des natürlichen und gesellschaftlichen Geschehens ein persönlicher Gott (bzw. mehrere Götter, Geister o. ä.) bzw. unpersönliche übernatürliche Kräfte und Mächte angesehen werden (Deismus). Am meisten verbreitet sich heute die monotheistischen Religionen: Christentum, Islam und Buddismus. Besonders im Christentum fand eine umfassende Institutionalisierung des religiösen Glaubens durch die Kirche mit allen ihren Einrichtungen statt. Religion ist stets irrationales Fürwahrhalten von Glaubensaussagen, ist stark emotional betont und mit Kulthandlungen verschiedener Art (Opfer, Gebet, Riten) verbunden.

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Offizielle Mitteilung der Kommunistischen Initiative

Offizielle Mitteilung der Kommunistischen Initiative

Übersicht:

Angesichts der problematischen Entwicklungen, die letztlich die gesamte KI gefährden, werden folgende notwendige Festlegungen getroffen:

1.   Im Rahmen der gewählten Arbeitsgruppe zur Schaffung eines marxistisch-leninistischen Grundlagenmaterials der KI (Programm) wurde Genosse Dieter Hillebrenner beauftragt, einen geeigneten Entwurf zu erarbeiten. Dies geschieht im Zusammenhang aller Vorschläge auf der Grundlage der bereits gewonnenen Erfahrungen. Dieses Papier wird nach übereinstimmender Auffassung und mit Bestätigung des OK den Titel tragen: „Grundsätze und Ziele der KI“.

2.   Die sogenannte Vorbereitungsgruppe (VG) ist aufgelöst. Leitungsaufgaben übt nur das gewählte OK aus.

3.   Die folgende offizielle Perspektivkonferenz findet im Dezember 2010 statt. Der Februar-Termin wurde eigenmächtig durch einen kleinen Kreis von Unterstützern festgelegt und ist aufgehoben. Auf der Dezember-Konferenz werden alle offenen Fragen und Probleme sowie die Aufgaben der Zukunft behandelt.

4.   KI-Informationen sind in Zukunft deutlich als „offiziell“ gekennzeichnet. Martin kann sich mit allen seinerseits gewünschten Informationen in jeder Weise äußern; entzogen ist ihm jedoch das Recht, „KI-Informationen“ zu verbreiten, also im Namen der KI zu sprechen. „KI-Informationen“ von Martin sind nicht durch die KI autorisiert.

5.   Die vorübergehende Kontoführung des KI-Spendenkontos durch Genossen Torsten Reichelt ist beendet. Genosse Reichelt hatte die Aufgabe, die Finanzen in eine neue, demokratisch festgelegte Zuständigkeit zu übergeben. Bis zur Wahl auf unserer Perspektivkonferenz wird das OK eine neue Kontoverbindung interimsweise festlegen und in der folgenden offiziellen KI-Information mitteilen. Genosse Reichelt wird aufgefordert, die Finanzen mit Übergabeprotokoll von Genossen Vogt dem OK vorzulegen. 

6.   Alle gewählten Mitglieder des OK werden aufgefordert, an ihre Arbeit zurückzukehren und ihren Wahlauftrag zu erfüllen!

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Erklärung der Leitung der Kommunistischen Initiative (Organisationskomitee)

Entgegen den Darstellungen, wie sie aus selbst ernannten und unautorisierten „Führungsgremien“ der KI verlautbaren sowie über die „KI-Information“ und die KI-Website verbreitet werden, gibt das Organisationskomitee als legitimes, weil gewähltes Leitungsorgan der KI bekannt:

Am 21. August trafen Mitglieder des gewählten Organisationskomitees mit einer Reihe von Unterstützern der KI in Berlin zusammen. Die hierbei übereinstimmend getroffenen Stellungnahmen wurden von vielen Vertretern und Unterstützern der KI eingefordert und werden von der Mehrheit des gewählten Organisationskomitees getragen.

Es wurde festgestellt, dass die KI als Bewegung immer unverzichtbarer für das Herausformen einer starken einheitlichen Kommunistischen Partei in der Bundesrepublik Deutschland ist. Die Lage der kommunistischen Bewegung in der Bundesrepublik Deutschland sowie die wachsende Barbarei des Imperialismus und die sich verschärfenden imperialistischen Widersprüche machen den kontinuierlichen Aufbau einer umfassenden kommunistischen Initiative notwendig. Dafür ist echter Pioniergeist notwendig.

Zunächst wurden Lage und bisherige Entwicklung der KI analysiert.

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Kommunistische Bewegung im Aufbruch, …

Kommunistische Bewegung im Aufbruch, ein Zwischenschritt der Klärung.

Am 21.08.2010 fand in Berlin eine Zusammenkunft von Mitgliedern der KI, sowie Unterstützern statt. Im Ergebnis dieser Veranstaltung wurde unter anderem beschlossen, eine neue Internetpräsens aufzubauen, welches noch diskutiert wird. Des Weiteren sollte ein Gespräch stattfinden, mit dem Ziel Grundlagen weiteren Vorgehens zu entwerfen, ein Grundsatzpapier der Bewegung. Dieses Gespräch hat nun stattgefunden und das Ergebnis erhielt ich heut als E-Mailanhang:

 

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