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Archive für Oktober 2010
Bemerkungen zum 19 Parteitag der DKP von Sepp Aigner!
28.10.2010 von Tolo.
Bemerkungen zum 19 Parteitag der DKP von Sepp Aigner!
Nun scheint sich etwas zu bewegen, in der kommunistisch orientierten Linken. So auch auf den jüngsten Parteitag der DKP, wie dem Beitrag von Sepp Aigner hier zu entnehmen ist. Dabei ist sicher nicht nur diese Partei von Richtungskämpfen betroffen, welche den Erfordernissen unserer Zeit entspringen.
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Freiheit
27.10.2010 von Tolo.
Freiheit: Verhältnis des Menschen zur objektiven Gesetzmäßigkeit, insbesondere der Grad der Erkenntnis und praktische Beherrschung von Natur und Gesellschaft. Während die Notwendigkeit alle Bereiche der objektiven Realität umfasst, ist Freiheit eine spezifische gesellschaftliche Kategorie. Die Freiheit besteht in der Herrschaft der gesellschaftlichen Menschen über die Natur, Gesellschaft und sich selbst, die auf der Einsicht in die Notwendigkeit beruht. Sie äußert sich in der Fähigkeit, mit Sachkenntnis zu entscheiden und entsprechend den Erfordernissen und Möglichkeiten der objektiven Gesetze praktisch zu handeln. Freie Entscheidungen und freies Handeln sind von den ökonomischen, politischen und ideologischen Bedingungen abhängig. In Gesellschaftsordnungen, in denen Verhältnisse der Ausbeutung und Unterdrückung, Bildungsprivilegien, Manipulation herrschen und jede demokratische und fortschrittliche politische Betätigung bekämpft wird, sind der Freiheit enge Grenzen gesetzt oder ist sie überhaupt unmöglich. Deshalb können auch erst in der sozialistischen Gesellschaftsordnung alle früheren fortschrittlichen Freiheitsbestrebungen erfüllt werden. In der dialektischen Wechselbeziehung zwischen Notwendigkeit und Freiheit ist die Notwendigkeit stets die Voraussetzung der Freiheit, da sie absolut wirkt. Solange sie durch die Menschen nicht erkannt ist, setzt sie sich ihnen gegenüber spontan durch. Indem wir die Notwendigkeit erkennen und zweckvoll ausnutzen, indem wir das objektiv Notwendige wollen und entsprechend handeln, hört die Notwendigkeit auf, spontan zu wirken, ist sie in der Freiheit aufgehoben und verwandelt sich in diesem Sinne in Freiheit, ohne indessen aufzuhören, Notwendigkeit zu bleiben. „Die Notwendigkeit verschwindet nicht, indem sie zur Freiheit wird.“ (Lenin, Bd. 38, S. 153) „Nicht in der geträumten Unabhängigkeit von den Naturgesetzen liegt die Freiheit, sondern in der Erkenntnis dieser Gesetze, und in der damit gegebenen Möglichkeit, sie planmäßig zu bestimmten Zwecken wirken zu lassen.“ F. Engels, MEW Bd. 20, S. 106)
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Faschismus
20.10.2010 von Tolo.
Faschismus: in der ersten Etappe der allgemeinen Krise des Kapitals entstandene reaktionäre politische Bewegung und ideologische Strömung, die den Klasseninteressen der reaktionärsten Gruppen der Monopolbourgeoisie entsprach und in einigen Ländern, z. B. Italien, Deutschland, Spanien, Japan, zur Herrschaft gelangten. Als Erscheinungsform des besonders aggressiven staatsmonopolistischen Kapitalismus ist der Faschismus die „offene terroristische Diktatur der reaktionärsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals“. (Dimitroff, Schriften, Bd. 2, S. 525) Er ist Ausdruck des Unvermögens des Finanzkapitals, die Volksmassen, insbesondere die revolutionäre Arbeiterbewegung, mit den bisherigen Mitteln der bürgerlich-parlamentarischen Demokratie seinen Klasseninteressen unterzuordnen und seine Macht weiter aufrechtzuerhalten. Der Faschismus ist Ausdruck eines bestimmten Grades der Verschmelzung von Monopol- und Staatsmacht, der Tendenz des staatsmonopolistischen Kapitalismus, alle Sphären der Gesellschaft der staatsmonopolistischen Formierung zu unterwerfen und damit die maximale Konzentration aller ökonomischen und politischen Kräfte zu erreichen.
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Diktatur
20.10.2010 von Tolo.
Diktatur: Herrschaft einer Klasse zur Durchsetzung ihrer Klasseninteressen mittels eines Systems politischer Organisationsformen, deren wichtigste der Staat ist. Charakter, Inhalt und Ziele einer Diktatur werden von den Interessen der jeweils herrschenden Klasse bestimmt. Die Klasseninteressen wurzeln letztlich in den ökonomischen Existenzbedingungen der Klasse. Daraus resultiert der antagonistische Gegensatz zwischen den Diktaturen von Ausbeuterklassen und der Diktatur des Proletariats. Inhalt und Formen, in denen die Diktatur politisch wirksam wird, sind von dem Wesen der herrschenden Klasse und den konkreten historisch-gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Herrschaft abhängig und äußerst mannigfaltig.
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Liberalismus
20.10.2010 von Tolo.
Liberalismus: im Kampf gegen den Feudalismus und seine politische Herrschaftsformen entstandene bürgerliche Bewegung sowie die ihr entsprechende Weltanschauung und politische Doktrin. Ideologisch beruht der Liberalismus auf den aufklärerischen Thesen vom Naturrecht, vom Gesellschaftsvertrag und von der Gewaltenteilung, die das bürgerliche Bestreben widerspiegelten, die Macht des absolutistischen Staates einzuschränken. Der gesellschaftliche Fortschritt im Klasseninteresse der entstehenden Bourgeoisie sollte dem Liberalismus zufolge durch die freie, vom feudalabsolutistischen Staat unbehinderte Entfaltung der Individuen gewährleistet werden. Vorrangig handelte es sich dabei um die Entwicklung und den Schutz des kapitalistischen Privateigentums, weiterhin um Freihandel und Gewerbefreiheit. Die dementsprechenden politischen Forderungen nach allgemeinem Wahlrecht, Presse-, Versammlungs- und Glaubensfreiheit, Gleichheit vor dem Gesetz und einem konstitutionellen Staat blieben stets im Rahmen bürgerlichen Klasseninteresses.
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Gedanken zu Demokratie und Diktatur in der kapitalistischen Gesellschaftsformation!
20.10.2010 von Tolo.
Gedanken zu Demokratie und Diktatur in der kapitalistischen Gesellschaftsformation!
Wenn sich also heute für den Erhalt der Demokratie ausgesprochen wird und gegen die offene Praktizierung der Diktatur, so geht es eigentlich nur darum, das Feigenblad nicht ablegen zu müssen. Das bedeutet aber nicht, dass Imperialismus sich unbedingt des Faschismus bedienen muss, unter Umständen kann die Abschaffung demokratischer Rituale ausreichend sein. Die Illusion von Demokratie, als eines über den Dingen stehendes, allgemein zugängliches, pluralistisches Herrschaftsinstrument, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass alles was Demokratie gegenüber anderen Herrschaftsformen auszeichnet, z. B. demokratische Rechte, im Kampf errungen werden musste. Vieles wurde ursprünglich geschaffen, im Kampf gegen das abzulösende feudale System, um die Macht des Kapitals zu sichern, nach Machtübernahme durch das Kapital, mussten und müssen, viele dieser Errungen gegen die Interessen des Kapitals selbst verteidigt werden, oder neu abgerungen. Diesen objektiven Kampf wird gern der Mantel Demokratie umgehängt, um die eigentlichen Auseinandersetzungen und damit ihre Ursachen zu verdecken. Besonders gut ließ sich dieses in der Zeit des kalten Krieges praktizieren, da der Schauplatz der Auseinandersetzungen, zumindest in Europa, auf eine andere, eine staatliche Ebene gehoben war. Dieses verlangte dem Kapital ein hohes Maß an Anpassung ab, welches es mittels Demokratie zum eigenen Vorteil zu nutzen verstand. Mit Hilfe der Demokratie, gelang es dem Kapital im Kampf errungene eigene Niederlagen, als demokratische Errungenschaften darzustellen und damit diesen Errungenschaften ihr eigentliches Wesen, als Ergebnis der Klassenkämpfe ihrer Zeit zu nehmen.
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Zwei Kommentare, ein interessantes Thema!
18.10.2010 von Tolo.
Zwei Kommentare, ein interessantes Thema:
Eigentlich hatte ich mir jüngst vorgenommen, Kommentare, welche ich anderen Orts hinterlassen habe, nicht mehr auf meinen Seiten zu spiegeln. Aber wie es mit so manchen Vorhaben ist, oft werden diese über den Haufen geworfen, bevor mit deren Umsetzung überhaupt begonnen wurde. Da nichts menschliches einen fremd sein sollte, und Inkonsequenz durchaus treibende Wirkung haben kann, hier nun zwei Kommentare zu einem Beitrag, welcher wiederum einen anderen Beitrag zu Gegenstand hat. Gegenständlich gesehen, beschäftigen sich meine Kommentare eher mit der Art und Weise des Herangehens an brennende Probleme unserer Zeit. Im speziellen Fall geht es um ein religiöses Thema, welches einen sehr praktischen Hintergrund hat. Eigentlich geht es dabei um die Stellung von Religionen in der Gesellschaft, ihre Einschätzung und der Umgang mit ihr. So ist Religion ein Mittel zum Zweck, welcher gebraucht, aber auch missbraucht werden kann, wobei hinter jeder Religion Menschen stehen. Mein erster Kommentar, welcher Reaktion erfahren hat, ist hier zu finden und folgt im Anschluss:
Hey, was die junge Frau über die Ostdeutschen sagt, ist aber nicht nett, immerhin haben die mehr gemeinsam mit den Migranten als die meisten Westdeutschen und dass ohne ihre Heimat überhaupt zu verlassen. Aber wenn sie diese dann doch verlassen, da sie zum Beispiel im Osten ihre Existenz nicht sicher können, geht es ihnen oft nicht anders als den hier beschriebenen Migranten. Und was ist schon im Interesse des Staates, ja, was ist der Staat überhaupt, in diesem Fall wird sich all zu oft mancher Illusion hingegeben und dem Prinzip Hoffnung gefolgt, der Staat könnte doch das sein, was man vermeint, das er sein müsste und nicht das was er ist!
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Eigentlich keine Wunschkritik!
13.10.2010 von Tolo.
Eigentlich keine Wunschkritik!
So gehen Diskussionen weiter, zu einem Beitrag hatte ich meine Meinung geschrieben, Reaktion erfahren und geantwortet. Daraufhin gab es eine Antwort, auf welche ich mit folgendem Text reagierte. Der Gesamtzusammenhang ist dem Inhalt des Anhanges im zweiten Beitrag zu entnehmen.
Hallo Rainer,
sozusagen eine Wunschkritik?
Eigentlich nicht, eher handelt es sich um Enttäuschung, aber vielleicht liege ich ja auch falsch, oder verstehe Dich falsch, nun ja, wie auch immer. Dabei ist der Gedanke vom Weiterdenken nicht von der Hand zu weisen, fraglich nur, auf welcher weltanschaulichen Grundlage dieses erfolgt. Letztendlich ist es weniger die Frage, wer an diversen Betonprojekten im Einzelnen verdient, sonder vielmehr um die allgemeine Funktionsweise des Kapitalismus, welche dahinter steht, also, welche Rolle solche Betonprojekte spielen.
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Eine Frage, eine Antwort, ein weiterer Beitrag!
7.10.2010 von Tolo.
Eine Frage, eine Antwort, ein weiterer Beitrag!
Hier hatte ich meine Reaktion auf einen Beitrag kund getan, daraufhin gab es einen weiteren Beitrag, den ich ebenfalls beantwort habe. Letztlich war die Frage, wie der unten angehängten Datei zu entnehmen ist, wie ich zum Widerstand an sich stehe und mein Beitrag wurde als Ergänzung zum von mir kritisierten Beitrag gesehen. Sicher möge da auch etwas dran sein, wobei Kritik an der gegenständlichen Reflexion über wogen hat. Zwischenzeitlich habe ich eine Antwort erhalten, welche ich aber noch nicht abschließend bearbeitet habe und ebenfalls dem Anhang zu entnehmen ist. Hier nun meine zweite Antwort zum Thema:
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Überraschungen erlebt man doch immer wieder.
6.10.2010 von Tolo.
Noch ein Nachsatz, welchen ich dem Text voranstelle: Ich bin überrascht, die Quellenangabe wurde prompt geändert, ich danke den Verantwortlichen!
Überraschungen erlebt man doch immer wieder. So wurde ich heute von Sepp darauf Aufmerksam gemacht, dass mein Text zum dritten Oktober auf der Seite „scharf links“ erschienen ist, nur leider unter einen fremden Namen. Ich habe sicher nichts dagegen, dass meine Texte weiter verbreitet werden, nur sollte eine Quellenangabe nicht fehlen. So habe ich an die Redaktion von „scharf links“ ein E-Mail mit folgendem Inhalt geschickt:
Hallo,
ihr die ihr bei scharf Links etwas zu sagen habt. Ich finde es durchaus begrüßenswert, wenn meine Texte Verbreitung finden, aber dann doch bitte mit entsprechender Quellenangabe, oder zumindest unter meinen Namen. Der Text „Mutierende Einheit in Spaltung!“ wurde von einem meiner Blog s entnommen, vielleicht auch der Mailingliste der Freidenker, oder aber auch der Seiten Gesellschaft und Visionen. Ich werde nun sicher nicht gegen euch klagen, aber möchte euch doch bitten, die Quellenangabe entsprechend zu ändern.
Solidarische Grüße
Thomas Loch
http://www.scharf-links.de/48.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=12498&tx_ttnews[cat]=38&cHash=8eeb2d5b86
http://kucaf.de/2010/10/02/gedanken-zu-03-oktober/
http://ml-theorie-gedanken.kucaf.de/2010/10/02/mutierende-einheit-in-spaltung/
http://kucaf.blogspot.com/2010/10/mutierende-einheit-in-spaltung-gedanken.html
http://www.gesellschaft-und-visionen.de/Texte/Kommentar/Mutierende%20Einheit%20in%20Spaltung.html
Nachsatz: Auf mein E-Mail erhielt ich folgende Antwort:
Hallo,
danke für die Mail. Sie ist bei der Redaktion eingegangen und wird dort bearbeitet. So bald als möglich wird, falls erforderlich, ein Mitglied der Redaktion persönlich antworten.
Mit solidarischen Grüßen
Redaktion Onlinezeitung “scharf-links”
Nun, mal sehen, was sich ergibt.
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