Archive für 7.11.2010

Macht:

Macht: notwendiger politischer, ökonomischer und ideologischer Ausdruck konkreter sozialökonomischer Verhältnisse. Die Macht ist stets an die Existenz einer herrschenden Klasse gebunden. In der antagonistischen Klassengesellschaft ist die Macht die materielle (politische und ökonomische) sowie ideologische Herrschaft der Klasse, die die ausbeutende Minderheit darstellt, über jene Klassen und Schichten, die die ausgebeutete Mehrheit der Gesellschaft bilden. Die Macht beruht auf dem Eigentum an den entscheidenden Produktionsmitteln. Den Verschiedenen Formen des Privateigentums an Produktionsmitteln entsprechen verschiedene Formen der ökonomischen Macht. In der Sklavenhalterordnung nimmt die ökonomische Macht die Form des persönlichen Eigentums der Sklavenhalter an den Sklaven, im Feudalismus des beschränkten Eigentums der Feudalherren an den Bauern an. Im Kapitalismus wird die ökonomische Macht der Kapitalisten über die Lohnarbeit durch ökonomischen Zwang ausgeübt, d. h., die Arbeiter sind durch ihre ökonomische Lage gezwungen, ihre Arbeitskraft an den Besitzer der Produktionsmittel, die Kapitalisten, zu verkaufen. „die kapitalistische Organisation der gesellschaftlichen Arbeit beruht auf der Disziplin des Hungers …“ (Lenin, Bd. 29, S. 409)

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Recht:

Recht: Gesamtheit sich wechselseitig bedingender und voneinander abhängiger, vom Staat gesetzter oder sanktionierter und geschützter allgemeinverbindlicher Verhaltensregeln (Normen), die den letztlich durch die Produktionsverhältnisse bedingten Willen der herrschenden Klasse ausdrücken und staatlich erzwingbar sind. Rechtsnormen widerspiegeln die Interessen der ökonomisch und politisch herrschenden Klasse, die ihre Interessen in der Gesellschaft nur dauerhaft durchsetzen und schützen kann, wenn sie ihrem Willen allgemein Ausdruck in Gestallt staatlich-verbindlicher Normen verleit. Als Teil des politischen Überbaus einer bestimmten staatlichen organisierten Gesellschaft ist das Recht in seinem Kern darauf gerichtet, die bestehenden Produktions- und Lebensverhältnisse zu regulieren, zu gestallten und zu schützen. Es wird daher stets den sich verändernden gesellschaftlichen Gegebenheiten angepasst.

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Was kostet wie viel und wie viel kostest es?

Ja, was kostet wie viel und vor allen  warum? Ein interessantes Thema und hier kommt der Autor auf Erfahrungen zurück, welch er in einem früheren Beitrag schon veröffentlich hatte. Letztlich handelt es sich um ein Thema, welches Beachtung verdient und wert ist, diskutiert zu werden. Ich weis nun nicht, ob es die einzige “Insel” im Sumpf des Kapitals ist und wir lange es gelingen wird trockene Füße zu behalten, ein positives Beispiel ist es allemal. Dabei sollte aber auch nicht vergessen werden, dass geschilderte Verhältnisse nicht neu sind, sondern auch schon staatlich manifestiert waren und zum Teil noch sind. Zum Beitrag selbst habe ich zwei Kommentare hinterlassen, der erste zieht eine Parallele in die jüngere Vergangenheit und der zweite folgte einem Stichwort.

1.)Was kostet wie viel und wie viel kostest es?

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