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Archive für 26.11.2010
Pluralismus (lat.):
26.11.2010 von Tolo.
Pluralismus (lat.): idealistische Weltanschauung, die – im Gegensatz zum Monismus – nicht die Einheit der Welt, sondern ihre Vielheit zur grundlegenden Bestimmung der Wirklichkeit erheben. Im weiteren Sinne ist Pluralismus eine bürgerliche politische und ideologische Konzeption, die sich gegen den Sozialismus und den Marxismus-Leninismus richtet.
Der philosophische Pluralismus leugnet die Einheit der Welt, in ihren inneren Zusammenhang und das Wirken allgemeiner Gesetzmäßigkeiten. Pluralistisch geprägte philosophische Richtungen sind z.B. der Pragmatismus, der Positivismus u. a. Der Pluralismus in seinen verschiedenen Erscheinungsformen ist den unterschiedlichen bürgerlichen, philosophischen, politischen und ökonomischen Richtung eigen. Er stellt den Versuch der imperialistischen Ideologie dar, die antagonistischen Widersprüche des staatsmonopolistischen Kapitalismus umzudeuten in das „Kräftespiel“ verschiedenartiger Interessen. Es ist Ausdruck des Unvermögens der imperialistischen Ideologen, die objektiv wirkenden Gesetzmäßigkeiten wissenschaftlich aufzudecken und zu erklären.
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Produktivkräfte:
26.11.2010 von Tolo.
Produktivkräfte: Gesamtheit der subjektiven und gegenständlichen Faktoren des Produktionsprozesses sowie deren Zusammenwirken bei der Produktion materieller Güter. Zu den Produktivkräften gehören die Menschen, die über bestimmte Produktionserfahrungen, Arbeitsfertigkeiten und Bildung verfügen, als Hauptproduktivkraft und die Produktionsmittel, weiterhin die Leitung der Produktion, die Technologie, die Organisation der Produktion sowie die zur Produktivkraft gewordene Wissenschaft. Die Produktivkräfte bringen das Verhältnis der Gesellschaft zur Natur zum Ausdruck und die Entwicklung der Produktivkräfte die Veränderung dieses Verhältnisses. Die Produktivkräfte existieren in untrennbarer Einheit mit den jeweiligen Produktionsverhältnissen, mit denen sie die historisch bestimmte Produktionsweise bilden. Mit den Arbeitsmitteln wirkt der Mensch auf die Natur. „Das Arbeitsmittel ist ein Ding oder ein Komplex von Dingen, die der Arbeiter zwischen sich und den Arbeitsgegenstand schiebt und die ihm als Leiter seiner Tätigkeit auf diesen Gegenstand dienen. Er benutzt die mechanischen, physikalischen, chemischen Eigenschaften der Dinge, um sie als Machtmittel auf andere Dinge, seinem Zweck gemäß, wirken zu lassen.“ Marx, MEW, Bd. 23, S. 194) Die Produktionsinstrumente sind die Gradmesser für das Niveau der Produktivkräfte und somit der Herrschaft des Menschen über die Natur.
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