Sie befinden sich aktuell in den Theoretische Gedanken Blog-Archiven für den folgenden Tag 23.1.2011.
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Dez | Feb » | |||||
| 1 | 2 | |||||
| 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
| 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 |
| 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 |
| 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
| 31 | ||||||
- Allgemein (39)
- aus Diskussionen (27)
- Begriffe (76)
- F. Engels (6)
- Gefunden im Netz (67)
- Historisches (14)
- International (42)
- K. Marx (4)
- Kontakte (2)
- Lenin (8)
- Links-bewegt. (32)
- Übersetzungen (4)
- Zitate: (12)
- 6.4.2012: Seminar und Vortrag im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühlings
- 6.4.2012: Wahrheit:
- 27.3.2012: Auch ich hatte aus Solidarität eine Rose gemalt, vor 40 Jahren!
- 21.3.2012: Volkssouveränität: staatliche Macht, ...
- 21.3.2012: Gewaltenteilung:
- 15.3.2012: Geld: besondere Ware, ...
- 4.3.2012: Thesen über Feuerbach
- 21.12.2011: Es gibt keinen Weg ohne Schaden zwischen Skylla und Charybdis hindurch!
- 20.11.2011: Existenzialismus, Existenzphilosophie:
- 20.11.2011: Subjektivismus
- April 2012
- März 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
Archive für 23.1.2011
Kultur der Kulturlosigkeit und was ist eigentlich Kultur?
23.1.2011 von Tolo.
Kultur der Kulturlosigkeit!?
Hier wird berechtigter Weise ein Auswurf kapitalistischer „Hochkultur“ kretisiert. Dass in diesem Zusammenhang oft auch vermeint wird, dass es sich dabei um Kulturlosigkeit handelt, ist eher einem bürgerlichem Kulturverständnis an sich geschuldet. Dabei handelt es sich hierbei nur um ein Beispiel von vielen, welche gefunden werden können, wenn man sich auf die Suche begibt und das nicht nur bei den privaten Sendeanstalten. Eigentlich braucht auch nicht lange gesucht zu werden, einfach mittels Fernbedienung vorwärts schalten und es werden sich viele Beispiele finden lassen, auch wenn die Meisten nicht mit solchen hohen Einschaltquoten versehen sind. So sind also nicht nur in diesem Zusammenhang die Einschaltquoten durchaus bezeichnend für eine kulturelle Entwicklung in unserer Gesellschaft, sondern auch die Vielzahl solcher und ähnlich angelegter Sendungen, in welcher Menschen gegeneinander vorgeführt werden und sich meist auch all zu bereitwillig vorführen lassen. Dieses allein zu konstatieren reicht aber nicht aus, viel wichtiger ist es eigentlich auf die Ursachen dieser Entwicklungen zu verweisen, oder diese erst einmal zu ergründen. Da geht es in erster Linie unnatürlich ums Geld, um Profit und Profitmaximierung und der steigt und fällt im Falle des Fernsehens mit den Einschaltquoten. Dabei ist durchaus bekannt, dass mit der Höhe des Profits die Hemmschwellen fallen, diesen zu realisieren. Gleichzeitig sind solche Sendungen, neben ihrem Sendungsbewusstsein, auch Ausdruck für die fortscheitende Umwandlung von Produktivkräften in Destruktivkräfte. So wird immer stärker und konzentrierter versucht die Kapitalakkumulation mittels Zerstörung in Gang zu halten, im Extremfall mittels Kriegskapitalismus, wie ihn die USA seit Jahrzehnten praktiziert. Dass dafür die Menschen entsprechend vorbereitet werden müssen, steht außer Frage und gerade um ein Bewusstsein für das Recht des Stärkeren auszuprägen, wird eine Kultur des Stärkeren gebraucht. Wenn diese Kultur noch für Ablenkung von den eigentlichen Problemen der Menschen sorgt, dann erfüllt sie ihre Aufgabe, wie einst die Spiele im antiken Rom!
Aber eigentlich ist es egal, unter welchem Gesichtpunkt solche Fernsehprogramm, oder Produkte anderer Medien gesehen werden, letztlich steht das Interesse des Kapitals dahinter, wird diese Kultur von diesem Interesse geprägt. In diesem Sinne befinden wir uns im Dschungel des Kapitals, da hilft auch nicht der Schrei nach Hilfe, da kommt keiner zu befreien, „uns aus dem Elend zu erlösen, können wir nur selber tun“!
Zum Beitrag selbst habe ich folgenden Kommentar hinterlassen:
Geschrieben in aus Diskussionen | Drucken | 1 Kommentar »