Archive für 4.7.2011

Libyen, Waffen fürs Volk!

Libyen, Waffen fürs Volk und zwar nicht vom Westen, sondern von der libyschen Regierung!

Libyen ist nach wie vor ein Thema, auch wenn es nicht mehr so Präsent in den Medien ist. Der Krieg gegen das libysche Volk geht weiter, die Nato-Streitmacht wirf nach wie vor Bomben auf libysche Städte, tötet Menschen, läst verdeckt Elitetruppen operieren, unterstützt die „Aufständischen“ mit allen was diese Benötigen um ihrer Alibirolle gerecht zu werden. Längst wären die Kollaborateure gegen das eigene Volk schon Geschichte, wenn sie nicht Nato-Unterstützung erhalten hätten.

Zu den Maßnahmen welche die libysche Regierung zur Verteidigung des Landes und der Rechte des libyschen Volkes ergreift, gehört die Bewaffnung des Volkes. Eine Tat, welche übrigens alle Argumente der Gegner Gaddafi verpuffen lässt.

Einen Text zum Thema findet sich auf der Seite Kritische Massen, zu welchen ich folgenden Kommentar hinterlassen habe:

Das libysche Volk wehrt sich und das gegen ihre angeblichen Befreier, das müsste eigentlich auch hierzulande der letzten Dumpfbacke zu denken geben. Allein schon die Länge der Kämpfe widerspricht allen gemachten Ankündigungen und Aussagen zur Lage im Lande.

Dabei wird es sicher nicht ohne Grund sein, dass das Thema Libyen aus den Medien verschwindet und kaum noch berichte zu finden sind. Eher ist es so, dass der Krieg in Libyen in den Zyklus gegenwärtiger Kriege eingeordnet wird, also in seiner Dauer als unbegrenzt angesehen. Was wiederum den Verdacht erhärtet, dass es in heutigen Kriegen weniger darum geht einen Krieg zu gewinnen, sondern in erster Linie darum diesen zu führen, als ein Instrument kapitalistischen Wirtschaftens. Kriegskapitalismus eben und die deutsche Wirtschaft, als einer der größten Rüstungsexporteure, muss nicht unbedingt selbst Krieg führen, sie verdient auch daran, wenn andere dieses tun. Ein Aspekt, welcher beweist, dass das kapitalistische System nicht in der Lage ist die Probleme der Menschheit zu lösen, sondern diese entscheiden bedingt, sie zeugt und potenziert. Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist nicht mehr in der Lage der sich entwickelnden Produktivkräfte Herr zu werden, ohne einen immer größeren Teil dieser Kräfte in Destruktivkräfte zu verwandeln.

Die Völker haben den Preis dieses Treibens zu zahlen, besonders jene, welche direkt mit den Folgen konfrontiert werden. Gelöst kann dieses Problem aber nur, wenn die Menschen in den Hauptländern des Kapitals diesem Treiben einen Riegel vorschieben und die betroffenen Völker in ihren Kampf unterstützen. Bis dahin ist es aber noch ein weiter weg, in einer Welt von Egoismus und Egozentrik, Entsolidarisierung und Illusionismus!

Gruß     

 

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