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Freidenker Sachsen-Anhalt!

Deutschen Freidenker-Verband e.V.

Freidenker Sachsen-Anhalt!

Seit über zwei Jahren bin ich Mitglied im Deutschen Freidenker-Verband e.V. und war damit in Sachsen-Anhalt das erste Mitglied. Zum Freidenkerverband bin ich auf der Suche nach Möglichkeiten des Austausches zu den verschiedensten, nicht nur mich bewegenden Themen unserer Zeit, auf weltanschaulich materialistischer Basis, gekommen. Mit der Zeit sind noch einige Mitglieder hinzugekommen, wobei diese sich gut im Land verteilen. Als wir vor einigen Wochen in Magdeburg zusammen saßen, setzten wir uns zum Ziel, bis Mitte nächsten Jahres einen eigenen Landesverband ins Leben zu rufen. Um dieses Ziel zu erreichen suchen wir noch weitere Mitstreiter, welche sich mit den Zielen des Deutschen Freidenker-Verbandes identifizieren können und ein Interesse daran haben sich über Probleme unserer Zeit in der Kultur der Freidenker auseinanderzusetzen.  

Was Freidenker sind und welches ihr Anliegen ist, welche Ziele sie verfolgen, kann folgendem kurzen Text (Quelle) und unten erwähnten Erklärungen entnommen werden:    

Selbst bestimmen, wie wir denken und wofür wir leben wollen.

Freidenker sind Menschen, wie DU und ich. Sie gehen im Allgemeinen jeden Morgen zur Arbeit, studieren, lernen einen Beruf, sind arbeitslos oder sind gar Rentner. Sie lachen, weinen, sind lustig, chaotisch, manchmal wütend und denken über alles in der Welt und was sie zusammenhält nach.

Freidenker sind Menschen, die ihr Leben selbst bestimmt in die Hand nehmen, die sich ihr Freies und unabhängiges Denken um keinen Preis durch eine Kirche oder staatliche Obrigkeit nehmen lassen wollen. Freies Denken bedeutet: Nicht mit den Wölfen heulen, nicht den Weg des geringsten Widerstandes gehen, sondern nach den eigenen freien Überzeugungen handeln. Freies Denken bedeutet, eine eigene Meinung fernab von der Bild-Zeitung oder dem alltäglichen Dudelfunk sich zu bilden. Freies Denken bedeutet aber auch, Toleranz im Umgang mit Andersdenkenden und Andersseienden Menschen zu üben. Freies Denken ist nur im Frieden möglich, daher lehnen Freidenker jegliche physische und psychische Gewalt ab. Freidenker sind konfessionell nicht gebunden.

Freidenker sind Menschen, wie DU und ich.

In diesem Zusammenhang möchte ich hier noch auf die „Berliner Erklärung“ von 1994 und den Aufruf „Gegen Volksverdummung und die Zerstörung der Vernunft – Für Aufklärung!“ verweisen.

In der Berliner Erklärung heißt es „Der Deutsche Freidenker-Verband ist Weltanschauungsgemeinschaft, Kulturorganisation und Interessenvertretung konfessionsfreier Menschen.“ Wer in diesem Sinn Tätig werden möchte, Kontakt zu Gleichgesinnten sucht, oder einfach nur den Austauche über allgemeine gesellschaftliche, wie auch weltanschauliche Probleme, der sei hiermit herzlich eingeladen.

Kontakt:

Th. Loch, E-Mail: kucaf@kucaf.de oder per Telefon: 0171-1996214 oder über die hier angegebenen Möglichkeiten.  

Ein Thema, zwei Thesen, ein Ansatz!

Ein Thema, zwei Thesen, ein Ansatz!

In Freidenkerheft Nr. 1-07 März 2007, „Irrationalismus und Herrschaft“,  ist im Vorwort, Seite 1. unter anderen zu lesen: „Der Begriffsenteignung muss die Begriffsaneignung entgegengesetzt werden, der Spaltung und Fragmentierung die Aufklärung und Solidarität.“ In diesem Sinne gilt es sich über Begriffe zu verständigen, sich diese anzueignen um nicht nur einfache, verständliche Lösungen erarbeiten zu können, sondern diese auch zu vertreten. Es geht um Klarheit, welche selbst man erst einmal erlangen muss, um zu verstehen und Verständnis zu erlangen. In der Sprache ist es heute oft so, dass viele Begriffe mit eigentlich fremden Inhalten belegt wurden, oder zum Tabu erklärt wurden, ihrem Sinn entstellt und sogar gegen sich selbst verkehrt. Diese ist in diesem Beitrag nicht der Fall, aber so manche Formulierung ist durchaus Diskussionsbedürftig. In diesem Zusammenhang habe ich mich entschlossen mir einige Begriffe erst einmal wieder selbst anzueignen. Einen entsprechenden Kommentar habe ich hinterlassen und es wäre zu Wünschen, dass eine solche Diskussion weitere Mitstreiter begeistern könnte.

Der folgende Kommentar enthält einen Ausschnitt zur Ideologie aus „Kleines politisches Wörterbuch“ – 6.Aufl. – Berlin Dietz Verlag., 1986. Seite 380  - 382:

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